Oje, oje, ganz schnell bei wirwollenalles.de eine der limitierten Prepaid Karten von congstar einsacken, denn schließlich sind diese stark begrenzt auf 3000 Stück und der Zähler rattert unaufhörlich nach unten.

Doch wie sollte es bei diesem Verein (t-mobile) anders sein, ist auch dieses wieder Kundenfang/Kundenepp.
Natürlich bekommt man 5 € Startguthaben und Anschlussgebühr geschenkt, doch wer sich die ganze Aktion ein Weilchen anschaut wird feststellen, dass kurz nachdem die ach so heiß begehrten Karten vergeben sind, plötzlich wieder 3000 Karten hinzukommen. Das ganze Zielt auf nichts anderes als die Gier des Menschen ab etwas haben zu müssen was angeblich nicht alle bekommen können. In diesem Falle also einer von 3000 zu sein welcher eine Simkarte abstauben konnte.

wirwollenalles.de

10:37

Nur noch 7 Karten zu vergeben…

10:38

Alle Karten weg

10:38 (ein paar Sekunden später)

Es geht wieder von vorne los

Um 12:55 kamen nach Verteilung aller Karten nochmals 2000 neue hinzu.

Nochmals 2000

14:37 das Spiel ist vorbei, insgesamt wurden 10000 Prepaid Karten umsonst unter das Volk gebracht. Begonnen hat die Aktion schon gestern mit 3000 Karten, gegen 9 Uhr heute morgen wurde dann mit 2000 Karten nachgelegt, welche um 10:38 weg waren und schlussendlich noch mit 2000 Karten ergänzt wurden um die 10000 voll zu machen.
Habe das Bild etwas berichtigt, aktuell stehen nur die 3000 auf dem Bild, nicht die 10000

Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus. Congstar ist Weltmeister!

Mein Tip an congstar/t-mobile für die Zukunft: Bei einer neuen Aktion zwar wieder die 3000 anpreisen, aber dann den Zähler anders rechnen lassen. Die 10000 können im System ruhig stehen, aber hintenrum wird prozentual gerechnet. Nur bei jedem 3,33 Nutzer wird der Zähler um 1 verringert. Sieht schöner aus als immer wieder nachzulegen, die Begehrlichkeit nach den Karten bleibt dabei aber identisch.

Was congstar damit bezwecken möchte ist mehr als einfach, die möchten mit ach und krach ihre Position auf dem derzeit heiß umkämpften Prepaid Markt verbessern und wenn dafür halt ein paar Tausend Karten verschenkt werden müssen, egal, wird unter Werbungskosten von der Steuer abgesetzt. Hauptsache der Ticker schnellt nach oben.
Das sich Hans und Franz aber dabei jeweils 2-6 Karten alleine sichern ist egal, schließlich braucht der Hund/die Katze und die schwerhörige Oma auch eine Karte 😉

Der Mensch ist in Wirtschaftskreisen nun einmal ein berechenbares und wertvolles Gut, welches langwierig studiert und bestimmte Verhaltensweisen festgemacht werden konnten. Im Supermarkt geht man immer rechts rein und links raus, geringpreisige Waren liegen im Kassenbereich aus. Bückware ist billig, alles auf Sichthöhe ist teuer usw.. Wir brauchen uns nichts vormachen, dagegen anzukämpfen ist meist ein aussichtsloses Spiel, denn schon kommt eine andere Aktion welche uns in irgendeiner Form lenkt.
Hinzu kommt bei dieser Aktion auch noch, dass die „Conni aus Recklinghausen“ (wahrscheinlich heißt sie Sandy und kommt aus Castrop) auf die Urinstinkte des Mannes anspielt, die zweideutige Betitelung leistet ihr übriges. Getreu der Masche, wenn alles nichts mehr hilft, muss halt Sex her, mit Sex verkauft sich alles. Damit ist dann auch ganz klar die Zielgruppe dieser Aktion eingegrenzt: Der paarungswillige Mann.

Ich bin ein Individuum, ich bin ein Individuum, ich bin ein Individuum. Nee, hilft auch nicht, Mist 😀